Häufig gestellte Fragen:

Ich habe kein Kind mit Autismus, aber ich habe ein noch junges Kind und mache mir Gedanken über Impfungen. Wie kann ich sicher sein, dass ich dabei kein Risiko eingehe, dass mein Kind auch Autismus bekommen könnte?
Mit Sicherheit kann hier nichts gesagt werden, aber es gibt gewisse Risiko-Faktoren, die beachtet werden sollten:
 
1.)  Gibt es Geschwister, die unter Allergien, Ekzemen, Asthma, Autismus oder Aufmerksamkeitsstörungen leiden?
2.) Leiden die Eltern des Kindes oder sonstige nahe Verwandte unter autoimmunen oder durch den Darm verursachten Krankheiten wie MS, rheumatische Arteriitis (Arterienentzündung), juveniler Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion, Crohnsche Krankheit etc.? Leiden sie an Nahrungsmittel- oder Umweltallergien oder an Asthma oder an Ekzemen?
3.) Hat das Kind auf frühere Impfungen negative Reaktionen wie Fieber, Krampfanfälle oder ein grelles Kreischen gezeigt?
4.) Hat das Kind bereits früher einmal Beschwerden mit Allergien oder Infektionen der Atemwege oder der Ohren gehabt?
5.) Ist das Kind zur Zeit krank oder hat gerade eine Erkältungskrankheit überstanden? Wenn eine Impfung durchgeführt wird, wenn das Immunsystem gerade schwach ist, dann können Effekte auftreten, die noch nicht verstehen können.Wenn Sie eine der fünf Fragen mit JA beantworten können, dann sollten Sie sich vielleicht zusammen mit Ihrem Kinderarzt darüber Gedanken machen, ob Sie die Impfungen nicht auf später verschieben können, wenn das Kind älter und das Immunsystem stärker geworden ist. Einige Ärzte empfehlen, dass in solchen Fällen, also für Kinder einer Risikogruppe, die Impfungen separat gegeben werden sollten, also Masern separat, dann nach sechs Monaten Mumps, usw.

Lassen Sie sich nicht von Aussagen irritieren wie „Es gibt keine Studien, die einen Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen belegen!“ oder „Diese Fälle sind sehr sehr selten!“ Solche Aussagen sind einfach nicht wahr. Wir hatten noch nie solch einen aggressiven Impfschutz, wo hingegen überall davon berichtet wird, dass ein von 139 Kindern als autistisch diagnostiziert wird. Wenn Sie sich für ihre Entscheidung weiter informieren wollen, dann besuchen Sie entsprechende Webseiten (in englisch: The National Vaccine Information Center oder The Autism Autoimmunity Project).
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Reagieren auch Kinder auf die Diät, die unter anderen Behinderungen wie Entwicklungsverzögerungen, Asperger Syndrom, Apraxie, Dyspraxie, Zentralen Wahrnehmungsstörungen oder Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung leiden?
Diese Behinderungen werden von vielen als Teile des autistischen Syndroms betrachtet. Wenn sie das gleiche Kind sechs verschiedenen Ärzten zur Diagnosestellung vorstellen, dann kann es durchaus sein, dass sie diese sechs oben genannten Diagnosen erhalten. Aus diesem Grund scheuen sich auch viele Professionelle, die Bezeichnung Autismus zu gebrauchen, vielleicht auch deshalb, weil sie die Familie „schonen“ wollen. Wir haben von vielen, vielen Eltern, deren Kinder die oben genannten Diagnosen erhalten hatten, gehört, dass ihre Kinder dramatisch auf die Diät reagiert haben. Denken Sie immer daran, dass diese Diät nur die Symptome bei den Kindern verbessert, deren Verhalten durch eine unvollständige Verdauung der Proteine verursacht worden ist. Dies ist nicht bei jedem Kind der Fall, aber eine signifikante Anzahl spricht darauf an.
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Reagieren auch ältere Kinder oder Erwachsene auf diese Diät?
Ja, obwohl die Regel gilt: Je jünger, desto besser. Es scheinen jedoch noch andere Faktoren eine Rolle zu spielen wie der Grad der Behinderung, der Zustand des Darms und des Immunsystems und natürlich auch, um welchen Untertyp es sich bei der Behinderung handelt. Wir haben von erwachsenen High-functioning-Austisten gehört, dass sie die Diät erlebt haben, als ob ein Nebel verschwunden sei. Sicherlich konnten die meisten der älteren Kinder nicht geheilt werden, aber viele konnten Fähigkeiten erreichen, die die Erwartungen ihrer Betreuer weit übertrafen.
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Wie kann ich wissen, ob mein Kind auf die Diät reagieren wird? Ich würde gerne einige Tests machen, bevor ich die Diät beginne?
Wir warten alle noch auf den Tag, wenn zuverlässige Peptid-Untersuchungen verfügbar sein werden. Denken Sie daran, dass dies keine Allergie ist. Allergietests sind aus anderen Gründen sinnvoll, aber nicht um zu bestimmen, ob das autistisch behinderte Kind zur Verbesserung der autistischen Symptome eine gluten- und kaseinfreie Diät einhalten sollte oder nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es Ihre Entscheidung, ob sie mit dem Kind eine solche Diät für einen Versuchszeitraum von mindestens drei Monaten beginnen sollten oder nicht. Wenn Sie die Diät beginnen, dann müssen Sie diese strikt einhalten, weil sie ansonsten keinen Erfolg sehen werden. Wenn ihr Kind gerne oder sogar ausschließlich Milchprodukte und / oder glutenhaltige Lebensmittel bevorzugt, dann können wir Ihnen sagen, dass aller Wahrscheinlichkeit nach Ihr Kind diese Diät brauchen wird. Wir haben noch von keinem Kind, welches dieses Anzeichen zeigt, gehört, dass es nicht positiv auf die Diät reagiert hätte. Dennoch wird der Beginn der Diät nicht leicht sein und die Zeit, bis die ersten Erfolge auftreten, mag für das Kind schlimm werden. Versuchen Sie sich dabei vorzustellen, dass Nahrungsmittel wie Spaghetti oder Käse eine Dosis Autismus darstellen, wenn Sie diese ihrem Kind geben. Wenn die Störungen ihres Kindes tatsächlich von solchen Lebensmitteln verursacht worden sind, dann ist dann auch der Fall.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie diese Diät wirklich ohne vorherige Tests beginnen wollen, dann können Sie sicherlich einige Labors kontaktieren. Doch denken Sie bitte daran, dass diese Test oft ein falsches negatives Ergebnis bringen können und dass Sie in solchen Fällen sich nicht gewisse sein können, dass ihr Kind nicht doch davon hätte profitieren können. Doch wie bereits erwähnt hoffen wir, dass es in absehbarer Zukunft bald bessere, verlässlichere Testverfahren geben wird.

Hinweis::

Das niederländische Labor ELN, Regulierenring 9, NL-3981 LA Bunnik, Fax-Nr. 0031 30 2802688 bietet zwischenzeitlich ein zuverlässiges Testverfahren zur Frage der Gluten- und/oder Kaseinunverträglichkeit bei autistisch behinderten Menschen an.
Empfehlenswert ist es, die Tests in den USA am Great Plains Laboratory mit deutschsprachiger Betreuung durchführen zu lassen.
 
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Mein Kind hat keine Vorlieben für irgendwelche Lebensmittel. Kann es trotzdem von der Diät profitieren?
Absolut JA. Obwohl diese Vorlieben für bestimmte Lebensmittel ein gutes Indiz sind, bedeutet dies für die Kinder, die diese nicht haben, noch lange nicht, dass sie nicht auch auf die Diät reagieren würden. Andere gute Indizien für die Notwendigkeit einer Diät sind Auffälligkeiten oder Probleme bei der Verdauung wie Durchfall oder Verstopfung, gute und schlechte Tagen, kein Angst- oder Gefahrenbewusstsein und ein gestörtes Schlafverhalten. Doch auch wenn ihr Kind diese gerade aufgezeigten Symptome nicht aufweist, so ist es dennoch möglich, dass es überraschende Reaktionen auf die Diät zeigt. Manchmal haben wir das Gefühl, dass Eltern hoffen, dass wir ihnen sagen, dass ihr Kind die Diät nicht braucht. Ist das nicht traurig? Das würde bedeuten, dass diese Eltern für ihre Kinder nichts machen könnten als sie zur Therapie zu bringen. Wir können jedoch schätzen, dass etwa 70 % der autistisch behinderten Kinder auf diese Diät positiv reagieren. Das sind genug guter Gründe, um einen Versuch zu starten.
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Wie lang braucht man, bis man die erste Resultate sieht?
Bei Kindern, die große Mengen Milch trinken oder hauptsächlich Moltke- oder Weizenprodukte essen, kann man die ersten Veränderungen innerhalb einer Woche sehen, vor allem bei jüngeren Kindern. Die anderen Kinder scheinen einige Wochen lang keine Veränderungen zeigen, vor allem wenn Unfälle bei der Nahrungsaufnahme passieren, die gewöhnlich einen bemerkbaren Rückschritt nach sich ziehen. Dennoch zeigen die meisten Kinder zuerst Verschlechterungen, bevor sie Verbesserungen zeigen. Dies hat möglicherweise damit zu tun, dass die opiaten Peptide in den Nahrungsmitteln (und damit ein Teil der damit verbundenen berauschenden Wirkung) nicht mehr vorhanden sind. Unsere Erfahrungen besagen, dass dies ein gutes Zeichen ist, dass der Körper sauber wird. Denken Sie jedoch daran, dass wenn eine Verschlechterung über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen anhält, dass möglicherweise noch Spuren von Gluten oder Kasein in der Nahrung sein könnten, die dafür verantwortlich sind. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie sich vor Beginn der Diät eingehend informieren oder sich entsprechend schulen lassen, wie Sie die Diät richtig durchführen können.
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Warum muss ich Gluten und Kasein aus der Nahrung entfernen?
Nur kleine Mengen dieser opiaten Peptide reichen aus, um die Funktion des Körpers zu stören. Trotzdem werden Sie mitunter schon Veränderungen merken, wenn sie zum Beispiel nur Milchprodukte entfernen (zu Beginn zum Beispiel). Weil aber die Proteine so ähnlich sind, sollten aber beide Typen entfernt werden, auch wenn nur eines ein Problem darstellen würde. Oft werden auch keine Veränderungen bemerkt, bis nicht versteckte Spuren der Stoffe aus der Nahrung entfernt worden sind. 
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